Weihnachtsgrüße

Liebe Freunde und Förderer der Jugendschutzstelle und Notschlafstelle "die10",

sehr geehrte Damen und Herren,

 

am Ende des alten Jahres möchten wir uns bei Ihnen für Ihr Vertrauen
und die große Wertschätzung in unsere Arbeit bedanken.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und
für das kommende Jahr viel Glück und Erfolg.

 

Herzliche Weihnachtsgrüße

 

Tanja Isphording für den Vorstand und die Mitglieder des Fördervereins

Weihnachtsfeier in der 10

Die Zeit vergeht so schnell, schon stehen die Planungen für unsere Weihnachtsfeier an:

 

07. Dezember 2017 in den Räumen der Jugendschutzstelle und Notschlafstelle "die10"

von 14 bis 16 Uhr!

 

Wir laden alle Freunde und Förderer ein, sich diesen wichtigen Termin zu notieren.

DANKE! Der Büchermarkt war für uns ein großer Erfolg. DANKE! Allen Buchspendern und allen Käufern!

Büchermarkt in Solingen-Ohligs

29. Oktober 2017 von 11 Uhr bis 18 Uhr

Und wieder können wir Ihnen eine reiche Auswahl an Büchern und Schätzchen bieten!

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und die damit verbundene Unterstützung.

 

Ferienfreizeit Jugendherberge Bielefeld 25.10.2017-28.10.2017 - Es war soooo lecker!

Ferienfreizeit in der Jugendherberge im Landschaftspark Duisburg vom 28.07. - 30.07.2017

Spendenübergabe Sponsorenlauf Gymnasium Schwertstraße

Wir sagen allen Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Schwertstraße in Solingen herzlichen Dank für Ihren großen Einsatz!

 

Bild Christian Beier

Unsere Spendendose im Sevendays

Erneut durften wir eine prall gefüllte Spendendose - die Vierte! -  von Herrn Lars Taudien, Inhaber des Kiosk Sevendays in Solingen-Aufderhöhe, entgegennehmen.

Herzlichen Dank an Herrn Taudien und an seine Kunden, denen das Wohl der Jugendlichen in der "10" am Herzen liegen.

Stand 07.11.2017

Unsere Botschafterin Ursula Linda Kurzbach

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Ursula Linda Kurzbach, die wir als Botschafterin für den Förderverein der Notschlafstelle "die10" gewinnen konnten.

Sie wird uns in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Oben Tanja Isphording, 1. Vorsitzende, Links Christine Range, Kassiererin,

Mitte Ursula Linda Kurzbach, Botschafterin des Fördervereins,

Rechts Monika Hackbarth, Leiterin der Jugendschutzstelle und Notschlafstelle "die10"

 

Bild Christian Beier

JAHRESBERICHT 2016

Volles Jahr. Volle Zufriedenheit.

Unser Jahresbericht Januar bis Dezember 2016               

 

Die Welt ist momentan voller Unruhe, Unsicherheit und negativer Stimmungen. Umso schöner und erfreulicher ist es doch dann, wenn man merkt, dass es sie noch gibt:

Positive Nachrichten. Uneigennützigkeit. Hilfsbereitschaft. Fürsorge. Menschen, die andere Menschen unterstützen. Menschen wie Sie, die uns Jahr für Jahr und Tag für Tag helfen zu helfen. Hier erfahren Sie, was wir dank Ihnen tun konnten:

 

Aktivitäten Freizeit

Ferienfreizeiten in den Sommerferien finden leider nicht mehr statt. Ein Grund mehr für uns kreativ & aktiv zu werden und den Kindern und Jugendlichen dennoch etwas Erholung, Freude und Vergnügen zu bereiten. So haben wir unterschiedlichste „Tagesausflüge“ organisiert und unterstützt.  Wie zum Beispiel: Wanderungen, Picknicks, Eisvergnügen, Besuch einer Go-Kart-Bahn, Besuch einer Kletteranlage, Kanutouren auf der Wupper, Freibadbesuche, Grillabende und vieles, vieles mehr.

 

Spenden

Große und kleine Spenden haben uns auch wieder im Jahre 2016 erreicht und sehr große Freude bereitet. Hervorheben möchten wir viele Kirchengemeinden, die uns mit Sonderkollekten/Kollekten bedacht haben.

 

Herzlichen Dank an ALLE für die finanzielle Unterstützung und große Hilfe.

Wir gehen sehr sorgsam mit Ihren Spenden um und setzen sie gezielt und zum Wohle

unserer Schützlinge ein.

 

Morgenstund’ hat Gold in Mund. Ein Sprichwort, dass zum Glück weiterhin für die 10 Gültigkeit hatte. Denn auch 2016 konnten wir dank Ihrer Spenden den jungen Volljährigen ein reichhaltiges morgendliches Frühstück bieten und ihnen darüber hinaus ausreichend haltbare Lebensmittel zur Verfügung stellen.

 

Anschaffungen

3 Stühle für Schreibtische

Matratzenschutzbezüge für alle Betten

13 neue, extrem stabile Betten

2 Kaffeemaschinen

Blumen für den Garten

Ersteinrichtung einer Wohnung für eine 18-Jährige

Schulartikel

Bekleidung/Schuhe Sommer

Bekleidung/Schuhe Herbst/Winter

Sportbekleidung/Sportschuhe (Fußball)

Material für den Bau eines Sofas

Stoff und Kissen für das Sofa

1 Kicker

Auflaufformen

Tassen/Teller/Gläser aus dem Sozialkaufhaus

16 Nachttischlampen

10 neue Kopfkissen

2 Mülleimer, stabil aus Metall

Weihnachtsgeschenke

 

Freizeit

DSL

Kreativ-Gruppe (Gestalten, Malen, Handwerken)

Besuch einer Friseurin (Materialkosten wurden ersetzt), kommt jetzt vierteljährlich

Bowling

Kanutour Wupper

Zoo

Besuch Kartbahn

Gutscheine Kino

Gutscheine Eislaufen

Besuch Fußballspiele Bayer Leverkusen (Bayer verkauft uns sehr preiswert Eintrittskarten)

 

Aktivitäten Förderverein

Am 07. März 2016 durften wir uns wieder auf dem Ohligser Büchermarkt präsentieren. Dank der großen Unterstützung der Buchhandlung Kiekenap konnten wir viele Bücher verkaufen und interessierte Menschen kennenlernen.

 

Am 24.09.2016 haben wir an dem Fest „Leben braucht Vielfalt“ teilgenommen und die Besucher mit selbstgebackenen Crêpes und Getränken verwöhnt.

 

Ihre Unterstützung ist Gold wert und macht es uns möglich, für unsere Schützlinge viel zu tun: Gutes, Unterstützendes, Helfendes, Erheiterndes, Lebensnotwendiges, Erfreuliches. Und das Tag für Tag. Hierfür möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bedanken.

 

Herzliche Grüße sendet Ihnen Ihr Förderverein für die Notschlafstelle „die10“ e. V.

 

Tanja Isphording (1. Vorsitzende)

Christine Range (Kassiererin)

(Text Ingo Cassens, Christine Range)

 

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Bericht aus der 10

 

Belegung der Jugendschutzstelle:

Auch 2016 hat sich gezeigt, dass sich das intensivpädagogische Jugendschutzstellenkonzept bewährt hat. Der Bedarf an Unterbringungen war unverändert vorhanden und die vorgehaltenen Plätze fast durchgehend belegt. Insgesamt wurden 55 unterschiedliche Minderjährige in der Einrichtung vorübergehend betreut. Die festen Plätze in der Jugendschutzstelle wurden ausschließlich mit Solinger Jugendlichen belegt. Der Notplatz, der für den Bereitschaftsdienst zur Verfügung gestellt wurde, ist insgesamt 33 Mal in Anspruch genommen worden. Bei dieser notfallmäßigen Inobhutnahme waren verschiedenste Jugendämter aus dem Umkreis zuständig.

Erst Ende des Jahres gab es in der Jugendschutzstelle freie Plätze, wobei der Bedarf an stationärer Unterbringung immer wieder Schwankungen unterlag und die Unterbelegung zeitgleich auch in anderen Solinger Jugendhilfeeinrichtungen bestand.

 

Zielgruppe:

Bei der aufgenommenen Zielgruppe handelt es sich nach wie vor überwiegend um junge Grenzgänger, die zum einen eine hohe Betreuung und Begleitung benötigen, um sich zu stabilisieren, zum anderen aber zu enge Strukturen und Regeln nicht aushalten können. Dass sich die meisten auf die „10“ einlassen konnten, liegt daran, dass die pädagogische Arbeit sehr individuell an die persönlichen Kompetenzen und Bedürfnisse der Bewohner angepasst wird. Oberste Prämisse ist dabei eine wertschätzende Haltung, Toleranz und Respekt. Im vergangenen Jahr konnten die meisten Jugendlichen entweder in den elterlichen Haushalt zurückgeführt oder in eine passende Jugendhilfemaßnahme vermittelt werden. Zwei unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Afghanistan und Syrien hatten als große Ausnahme eine Verweildauer von über 12 Monaten in der „10“, weil eine Folgemaßnahme nicht passend erschien und beide den Wunsch hatten, bis zu einer endgültigen perspektivischen Möglichkeit in der „10“ zu bleiben. Die Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen war für die „10“ eine Bereicherung und zugleich Herausforderung. Es war schön, zu beobachten, dass Integration in einer gemischten Gruppe durch interkulturelle Vielfalt besonders erfolgreich verlaufen kann und alle Beteiligten davon profitieren.

Auffällig war die hohe Anzahl an minderjährigen Mädchen, die teilweise erhebliche psychiatrische Auffälligkeiten aufwiesen. Bei diesen Mädchen bestand die Problematik darin, dass eine stationäre Maßnahme nicht mehr als Perspektive in Frage kam, weil sie im Vorfeld schon lange in unterschiedlichsten Jugendhilfeeinrichtungen gelebt haben und sich eine weitere Unterbringung in einem Gruppenkontext nicht mehr vorstellen konnten. Trotz instabiler Gesamtkonstitution (Drogen, selbstgefährdendes Verhalten) kam als Anschlussmaßnahme nur eine eigene Wohnung mit ambulanten Betreuungsstunden in Frage. Zwei Mädchen wurden aufgrund vorher begangener Straftaten aus der „10“ heraus verhaftet.

Insgesamt wurden 5 Jugendliche vorzeitig aus der Maßnahme entlassen, da sie aufgrund von Gewalt oder Bedrohungen beendet werden mussten.

 

Belegung der Notschlafstelle:

 Im Volljährigenbereich reichten die vorhandenen 10 Plätze nicht aus. Es bestand durchgehend eine Warteliste für weitere junge Volljährige, die nicht aufgenommen werden konnten und an andere Institutionen vermittelt werden mussten.

Die Tatsache, dass die Wohnungssuche für junge Menschen mit geringem Einkommen oder Arbeitslosengeld II-Einkünften bedeutend schwieriger geworden ist, führte dazu, dass die Verweildauer der jungen Volljährigen erheblich gestiegen sind. Trotz intensiver Wohnungssuche ist es einigen nicht gelungen, innerhalb des Zeitraums von 6 Monaten eine Wohnung zu finden, so dass eine Überleitung zur Wohnungsnotfallhilfe stattfinden musste.

 

Zielgruppe:

Die jungen Volljährigen kamen aus unterschiedlichsten Zusammenhängen mit unterschiedlichsten Problemlagen in unsere Einrichtung. In 2016 kamen vermehrt Frauen und ebenfalls Flüchtlinge aus Syrien in unsere Einrichtung.

Darüber hinaus hatten wir zeitgleich zwei gehörlose junge Volljährige und eine junge Frau, die vor ihrer Familie geflüchtet ist. Auch diese Fälle stellten eine neue Herausforderung dar und haben der Einrichtung neue Lernerfolge und Kooperationspartner beschert.

 

Freizeitangebote:

Im vergangenen Jahr konnte leider erstmalig keine Ferienfreizeit stattfinden, da es personell nicht realisierbar war, in die Ferienfreizeit zu fahren und zugleich die Öffnungszeiten der Einrichtung rund um die Uhr aufzuhalten.

Stattdessen gab es in den Sommerferien einzelne Freizeitaktivitäten, wie Klettern im Hochseilgarten, Kanufahren, Schwimmen, Besuch eines Trampolinparks, Bowlen und viele sommerliche Grillnachmittage im Garten. Alle Aktivitäten wurden vom Förderverein unterstützt und finanziert.

Im Herbst ergab sich durch einen Praktikanten die Möglichkeit, ein Wohnzimmerprojekt durchzuführen, bei dem die Bewohner unter Anleitung eine große Sitzecke und einen Tisch bauten.

 

Personalsituation:

Alle Stellen waren besetzt, wobei es aber 3 Kolleginnen mit längeren Erkrankungszeiten gab. Ab Sommer 2016 waren wir in der glücklichen Situation, eine zusätzliche Sozialarbeiterin zu erhalten, die durch ihre Arbeit in der „10“ ihre staatliche Anerkennung erlangt. Durch die zusätzliche 100 %Kraft war es möglich, die Betreuungsintensität der jungen Volljährigen zu erhöhen, die vom Personalschlüssel her nur in geringem Maße betreut werden können.

 

Perspektive:

In 2017 ist eine verstärkte Kooperation mit der Jugend-und Drogenberatung geplant. In monatlich stattfindenden Gruppengesprächen sollen die Bewohner im Rahmen von Prävention die Möglichkeit haben, sich offen über Konsum und Sucht auszutauschen und Ansätze für Ausstiegsmöglichkeiten und alternative Wege zu erarbeiten.

Weiterhin ist geplant, Freizeitangebote verstärkt am Wochenende stattfinden zu lassen, da in der Woche viele der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in schulischen und beruflichen Maßnahmen eingebunden sind.

(Text Monika Hackbarth, Leiterin der Jugendschutzstelle und Notschlafstelle „die10“)

Ergebnis Büchermarkt 5. März 2017

Herzlichen Dank, liebe Frau Kiekenap!

Unser Stand war ein großer Erfolg, für die nächsten 4 Monate ist das "Frühstück" für unsere jungen Volljährigen gesichert.

Herzlichen Dank auch an alle weiteren Buchspender, ohne Ihre zusätzliche Unterstützung wäre das Ergebnis nicht möglich gewesen.

Herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer, es war ein schöner, fröhlicher Tag.

Wir freuen uns schon heute auf den kommenden Büchermarkt im Herbst.

Frühlingserwachen in Ohligs

... mit frühlingshaftem Programm und aktivem Kunstmarkt:
Kunst und Kultur vernetzt und verbindet.
In Zusammenarbeit mit city art project:

https://cap-solingen.jimdo.com/2017/03/05/kunst-vernetzt-verbindet-ohligs/

https://de-de.facebook.com/City-Art-Project-realisiert-Kultur-Kunstprojekte-der-besonderen-art-268630686571434/

ab 11 Uhr: Büchermarkt

Mit verkaufsoffenem Sonntag von 13 bis 18 Uhr

Fit in den Frühling mit dem OTV

Imbiss, Kinderkarussell und Co.
u.v.m.

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Sie finden uns - wie im Vorjahr - auf der Düsseldorfer Straße, vor der Bäckerei Evertzberg, Ende der Grünstraße!

 

Die Buchhandlung Kiekenap unterstützt uns - wie in den Vorjahren - mit ausgewählten Büchern, kommen Sie vorbei um zu stöbern, sicherlich werden Sie spannende, interessante Bücher finden. Vielleicht sogar ein Schätzchen, nach dem Sie schon lange suchen.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, den Sonnenschein haben wir bestellt!

 

Kontakt und Impressum

 

Förderverein für die Notschlafstelle "die 10" e.V.

Postfach 10 09 48

42609 Solingen

 

Vereinsregister Nr. 26257

Amtsgericht Solingen

Steuernummer 128/5832/5784

 

Stadt-Sparkasse Solingen
IBAN DE45342500000000316893

BIC SOLSDE33XXX

 

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 10 MDStV:


Vorstand des Fördervereins für die Notschlafstelle "die10" e.V.


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